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Der Kreis Reißt mit Krallen, stößt deine Zähne, mit grausiger Wucht in das klebrige Fleisch sprudelnd verbrennt dich das quellende Rot, sterbend erbebt die staubige Mähne. Beglotzt dich mit durstigen, lauernden Augen, starrst mit verdorrten Pupillen ins Nichts, greifst dann den Kopf mit Händen und windest ihn, drehst deinen Schädel, bis krachend er und erlösend zerbricht. Hörst du den Vogel nicht? Der mit dampfendem Jauchzen aus trunkener Kehle dir lang ersehnte Freiheit verspricht, sein tänzelndes Lied, wie frei und wie trotzig er nur für dich singt? Bist blind für den Falter, der sich so leicht, mit versengten Flügeln zwar, der tönenden Sonne, dem wärmenden Feuer des nahenden Tages entgegenschwingt? Als triebe nicht mehr der alte Traum dir durch das Bein, wie einst, den Sphärenklang willst du nicht endlich hören? Mag dir auch noch der Mut ein wenig fehlen, das Ewige, das Licht, die Liebe in einem Atemzug mir zu beschwören. Schmeckst wohl die lichte Süße, das unbeschwerte Taumeln wie eine Träne nur? So bleibt ein wenig Schmerz, ein wenig Hass, wie eine zuckrig feuchte Spur in dir zurück. Noch windest du dich rekelst wie ein Wurm dich in dem Kreis Hast du vergessen, das ein einzig wohlgewählter Schritt Mit einem Mal dich von den Ufern reißt? Einst hast dus doch gefühlt, warst hungrig, einen Flügelschlag zu tun das Salz der See zu schmecken. Glaubst du, dass es dich ergreift, willenlos zerwühlt? Willst du das Licht nicht endlich sehn, die Winde atmen, die Welt, den Glanz, den Schauer feierlich entdecken? Wolltst du nicht fliegen? Blind und taub, ermattet lahm fällst du zu meinen Füßen. Der Kreis zerstaubt, die Zeit verliert sich endlich nun... Die Linie, kreiden, von Kinderhand gemalt, zu überwinden, Wie leicht wär es gewesen, diesen ersten Schritt zu tun. |
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